Alltag

Die Maschine Betriebsamkeit

Ich bin die Maschine Deiner Existenz. Ich bin das Gerät, das aus Mehreren nur eine Einheit formt. Ein Teil, das sich dem Gebrauch nach Maschine schimpft. Du benutzt mich am Tage, zur Nacht und ebenso zur frühen Morgenstunde. So bin ich Dir zu Diensten und gebe Dir immer genau das nur, wonach Dir ist. Ich verlange nicht viel dafür. Nur Einiges, das zur Masse Du sowieso verschwendest. Die Reine an Energie, die Elektrizität, nicht mehr an Teilchen in Bewegung, die eben dieses nur wieder an mich transferieren. So bleibt Eines stehen und etwas Anderes produziert dafür. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Alltag

Das Spiel einer Welt …

Sie nennen es Nacht, wenn die Finsternis sich ausbreitet. Die Sonne zieht ihre Bahnen in einen anderen Winkel, formt woanders das Schauspiel aus glitzernden Funken, das dann und auch wann eine Seele erleuchten lässt. Hier aber zieht auf, was Mensch Dunkelheit nennt. In den Schatten, in dunkelsten Ecken, wo ein Licht nur verkümmert sich blicken lässt, dort lauert das, was Träume gebären. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Alltag

Aeternita – Die Scheinwelt zur Freiheit

Ich guckte noch einmal nach, ob ich auch alles eingepackt hatte. Ich öffnete meinen Rucksack, Arbeitsklamotten, Schlüssel, was zu trinken. Alles dabei. Eine Angewohnheit von mir. Bevor ich die Wohnung verlasse, egal, wie sicher ich mir bin, ich muss es einfach immer überprüfen. Ich schlüpfte in die Jacke, zog den Schlüssel von der Tür ab, schwang sie auf und warf noch einen Blick zurück. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Alltag

Schriftsteller

Das leere Papier liegt vor ihm. Er möchte schreiben, doch worüber? Er will ein Buch schreiben, er denkt, er kann es. Er hat sich eine Aufgabe gestellt. Vielleicht ist es nur Träumerei, aber irgendwie will und muss er es. Aber worüber könnte er schreiben? Was könnte die Welt interessieren? All die anderen Menschen da draußen, was könnte sie berühren, wie konnte er sie erreichen? Vampire Werwölfe, das Übernatürliche, das kommt immer an. Aber in gewisser Weise sind sie nur Fluchtmöglichkeiten aus einem Leben, dass nicht verstanden wird.

By Bruno Schelig, ago
Alltag

Die Stimmen (m)einer Stadt

Am Morgen, da erheben sich die Vögel zwitschernd in die Höhe, schütteln ihr Gefieder aus, wenn die Sonne noch feuerrot ihre Strahlen in die Stadt schickt. Einer Decke gleich, bettet sich das warme, unscheinbare Licht über die noch kalten Ziegel der Dächer und kündet das erste Licht so an, das sich Betriebsamkeit nennt. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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