Mythologie

Die Gefallenen – Nephilim

Die Klingen sausten hernieder, benetzten den grauen Asphalt mit dieser rotglühenden Flüssigkeit. In Rinnsalen, kleinen Flüssen der verendenden Leben suchte es sich den Weg hinab zu den Gullis. Tief in den Unrat, in den Dreck dieser Zivilisation, die obwohl im Höchsten ihres Schaffens, sich niemals des Abfalls, erwehren konnte. Wie ein Gegenspieler zu der höchsten Natur im strahlenden Sonnenschein, sammelte es sich dort. Die verdreckten, beschmutzten Produkte, die des Abfalls und viel mehr des Vergessens noch würdig waren. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Mythologie

Des Todes Reiter

Es ist gut, wie es ist“. Ein Satz, den man mir oft sagte. Wie einer Beschwörung gleich, wurde er immer und immer wieder wiederholt. Anfangs zweifelte ich. Wie konnte es auch anders sein? Als kleiner Junge fand man mich. Zerrte mich aus den Dunkeln der Gassen, die mein ZuHause geworden waren. Kämpfen um zu überleben. Nur der Stärkere gewinnt. Die Schwachen? Das waren die, die erwischt wurden. Auf dem Marktplatz ausgepeitscht, mit faulen Äpfeln beworfen und dem Sabber des Unrates beschmutzt. Glücklich konnten sie sich dann schätzen, wenn man sie danach gehen ließ. Dies war die Welt meiner Geburt, die Welt meines Kampfes und das Buch, aus dem ich das Schweigen lernte. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Mythologie

Vom weißen Reiter

Schnaubend senkte sie ihr Haupt hernieder, stupste ihn sanft in die Seite und er konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Er schickte die Gedanken zurück in den Kerker des Innern und wandte sich seinem liebsten Gefährten zu. Beruhigend streichelte er die Stute und ging dann um sie herum, um sich auf den Sattel zu schwingen. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Mythologie

Alien Vasion

Er blickte wie immer auf die Monitore. Es war unnütz, das wusste er. Aber er konnte sonst nichts tun, als nur zu beobachten. Es gab nichts zu sehen. Wie immer, bildete sich draußen die Silhouette an Bergkratern ab. Gespenstisch, mehr in Dunkelheit, denn noch in Helligkeit getaucht. Noch taten die Scheinwerfer da draußen ihren Dienst. Höchstens die Hälfte konnte noch intakt sein. Seit ihrem letzten Angriff waren höchstens 20 Minuten vergangen. Aber es war kein Angriff gewesen. Keine faire Schlacht. Es war ein Spiel mit der unterlegenen Beute. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Mythologie

Die Frau ohne Gesicht

Es mochte Jahrzehnte her sein, dass zuletzt ein Sterblicher ihr Gesicht gesehen hatte. Damals, zu Lebzeiten, als sie noch voll blühender Farbe gewesen war, da hatten sie die Männer verehrt. Sie waren ihr nachgerannt, hatten sie angebetet, angeschmachtet. Sie war das Gesprächsthema Nr. 1 der Stadt gewesen. Was sie tat, begehrte, vernichtete oder auch ignorierte ... Die Zeilen der hiesigen Presse verewigten nur Alles in jeder Kleinigkeit. Nun aber, konnten selbst Geister, Götter, Dämonen, Engel oder Teufel nicht mehr ihr Gesicht ansehen. Denn so, wie ihr Leben entschwand, ihr Ruhm durch Tod aufgelöst wurde, genau so, verlor sie ihr hübsches Gesicht. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Mythologie

Das Chaos

Ich bin, ich werde sein und gleichermaßen, bin ich doch niemals. Ich war vor allem, bin dahinter und auch zwischendrin. Ich bin Macht, Potential, Quelle der größten Kraft und doch bin ich auch nichts davon. Ich beherberge das Alles, wie das Nichts. Das Dunkel, das Licht, die Schatten und jede an Farbe. Zeit, die besitze ich und doch auch wieder nicht. Keine Regel und gleichermaßen auch Alle. Ich bin, ich werde sein und ich war bereits. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Mythologie

Der Prinz der Dunkelheit

Ich lebe seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden. Vom Anbeginn der Zeit, mit der Entstehung des Lichtes, wurde ich geboren. Die Dunkelheit, die Schatten und die ewige Verdammung sind meine Heimat. Es stört mich nicht, Bedauern ist mir fremd. Denn so wurde ich erschaffen und anders sollte es auch nicht sein. Ich habe alle Kreaturen dieser und jeder anderen Welt kennen gelernt und erleben dürfen. Jede kam ab und zu auf mich zu. Verfiel der Dunkelheit und fand sich an meinem Thron wieder. Manchem verlieh ich Macht, Andere benutzte ich, um sie ewiglich in meinem Reich zu verdammen. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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