Abend Gedanken

Botschafter der Verdammung

Zerrissen, zwischen was Tun oder schlafen Gesplittet, In Hoffnung auf Erlösung und die eigene Verdammung Aufgeteilt, in Träume, Hoffnung und die dunklen Züge des Vergessens Gefangen, zwischen Genie und Wahnsinn Ich sitze, in der Dunkelheit und ich fröne dem eigenen Licht Die Dämonen der Einsamkeit flüstern mit wispernden Stimmen die Zweifel der eigenen Schwäche. Sie wissen, Du bist wahrlich niemals… 

Als ich verlor … als ich fand

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der es mich nach Liebe dürstete. Dann erfasste mich die Realität und während ich auf den Boden der Wirklichkeit aufschlug, spuckte ich die letzten Tropfen der Hoffnung aus. Nun lag ich also dort. In Mitten der geplatzten Träume und begutachtete den Scherben Haufen dessen, was ich einmal Liebe nannte. Wie der Phönix aus… 

Spielball höherer Mächte

Wir bewegen uns in der Masse und sind doch unerkannt. Ein Gesicht unter Vielen, ein Schicksal nur unter Tausenden. Es strömt die Straßen entlang. Unendliche Seelen, die all ihren Gedanken nachhängen. Und jede einzelne Idee, die die Sekunde so gebiert, hat ihre eigene Wertigkeit. Es muss genau so sein, wie es nun mal einmal ist. Ob wir in der Masse… 

Ein kleiner Schlenker zur Wahrheit

Mit der Feuersbrunst der wildesten Zerstörung schickt es die Gicht der Glut nach oben über den Rand des Flussbettes und zerlegt in Sekunden das Holz des eben noch erblühenden Baumes. Der nimmersatte Schlund voll innerer Schwäche zerrt am Selbstbild des Selbstes und zeichnet das Grau über jede noch so strahlende Farbe. Der beschwingte Tanz der Freude frohlockt am Rande der… 

In der Erinnerung […]

Wir graben in der Erinnerung. Nach Liebe, nach Erfüllung, nach der Sehnsucht sogar erst. Die Gegenwart, der graue Alltag hat die Fähigkeit, uns nur zu monoton gefangen zu nehmen. Die Routine beherrscht uns und zurück bleibt ein Loch. Ein Etwas, groß oder auch klein, das uns vom Gefühl her zu fehlen scheint. So begeben wir uns auf die Suche. Unser Blick auf dem Weg über die Straße schwingt hin und her. Versucht in anderen Gesichtern zu lesen. Ein Etwas zu erblicken, dass auch uns ein Lächeln auf die Lippen schickt, damit der Aufschwung der Gefühle uns mit neuem Feuer erfüllt. Wir blicken des Abends zur dunklen Stunde oder auch in einsamer Minute zurück in die fast schon verblasste Vergangenheit. Gibt es da nicht etwas, das wir hätten anders machen können? Ist da nicht etwas, das unser Jetzt verändern könnte? Irgendetwas, dass die momentane Leere erklären könnte? Aber so viel wir auch finden mögen an schönen kleinen Fehlern, die Vergangenheit wird unsere Gegenwart so nicht ändern können.

Ohne Internet?

Was würden wir nur ohne Internet machen?

Rausgehen? Die Natur bewundern, Freunde treffen? Selber Denken anstatt von Gurus den vorgekauten Brei zu schlucken, die doch nur wiederum Geld an uns verdienen wollen?

Oder im Grunde doch nur das Gleiche wie auch jetzt? Still im Kämmerlein hocken und von den Gedanken der Vergangenheit quälen lassen, anstatt den Blick in die Möglichkeiten jedweder Zukunft zu werfen?

Es ist nie das Medium an sich, das schlecht ist. Doch nur jedwede Nutzung, die wiederum nur uns unterliegt.So ist alles nur eben das wieder nur, was wir daraus machen.

Welche Freunde wir wählen. (Merke, du wirst zu dem, mit dem Du Dich umgibst, Deine Gedanken einfärbst.) Welche Ziele wir verfolgen. Ob auferlegt oder doch nur der Bestimmung folgend, die das Selbst befreien kann.

Wie soll ich malen, was ich liebe?

Besuche ich die Vergangenheit, so formen sich Bilder. Gefühle, die die innerste Brandung in Lawinen hinab eines Wasserfalls stürzen. Besuche ich die Zukunft, so sehe ich die Himmel im Rosa tanzen und der Sonnentag schickt seine schwächsten Strahlen aus, um die Blütenblätter der Knospe, nur leicht zu streicheln. Bleibe ich aber in der Gegenwart, so erwartet mich eben nichts. Tausende…