In der Erinnerung […]

Wir graben in der Erinnerung. Nach Liebe, nach Erfüllung, nach der Sehnsucht sogar erst. Die Gegenwart, der graue Alltag hat die Fähigkeit, uns nur zu monoton gefangen zu nehmen. Die Routine beherrscht uns und zurück bleibt ein Loch. Ein Etwas, groß oder auch klein, das uns vom Gefühl her zu fehlen scheint. So begeben wir uns auf die Suche. Unser Blick auf dem Weg über die Straße schwingt hin und her. Versucht in anderen Gesichtern zu lesen. Ein Etwas zu erblicken, dass auch uns ein Lächeln auf die Lippen schickt, damit der Aufschwung der Gefühle uns mit neuem Feuer erfüllt. Wir blicken des Abends zur dunklen Stunde oder auch in einsamer Minute zurück in die fast schon verblasste Vergangenheit. Gibt es da nicht etwas, das wir hätten anders machen können? Ist da nicht etwas, das unser Jetzt verändern könnte? Irgendetwas, dass die momentane Leere erklären könnte? Aber so viel wir auch finden mögen an schönen kleinen Fehlern, die Vergangenheit wird unsere Gegenwart so nicht ändern können. (mehr …)

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Ohne Internet?

Was würden wir nur ohne Internet machen?

Rausgehen? Die Natur bewundern, Freunde treffen? Selber Denken anstatt von Gurus den vorgekauten Brei zu schlucken, die doch nur wiederum Geld an uns verdienen wollen?

Oder im Grunde doch nur das Gleiche wie auch jetzt? Still im Kämmerlein hocken und von den Gedanken der Vergangenheit quälen lassen, anstatt den Blick in die Möglichkeiten jedweder Zukunft zu werfen?

Es ist nie das Medium an sich, das schlecht ist. Doch nur jedwede Nutzung, die wiederum nur uns unterliegt.So ist alles nur eben das wieder nur, was wir daraus machen.

Welche Freunde wir wählen. (Merke, du wirst zu dem, mit dem Du Dich umgibst, Deine Gedanken einfärbst.) Welche Ziele wir verfolgen. Ob auferlegt oder doch nur der Bestimmung folgend, die das Selbst befreien kann. (mehr …)

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