Auf dem verfilzenden Mauerwerk an grob geformten Steinen, bereitet das Efeu seinen Teppich aus. Das Mosaik des von Menschen Hand geformten Bauwerkes, zeichnet sein Rot, sein Braun, und das Grau der vergangenen Jahrhunderte. Spuren sind auf dem Stein nur in ahnender Sicht zu erblicken. Denn auch wenn Wanderer ihre Wege hinüber zeichneten, so hat der Stein sie zwar begrüßt, aber ihnen die Freiheit der Unsichtbarkeit geschenkt. Heißt, wer ging, der kam im Ab und An auch wieder. Auf gleichem Pfad, in Variation auf rechter oder auch linker Seite. Außer dem Wanderer aber, da konnte es keiner wissen, sehen oder auch nur erahnen. So malte die Sekunde der Wahl, der Entscheidung, das eine Fenster, das sich Realität und Wirklichkeit nannte. Die Brücke nun, sie schluckte, sie erblickte und auf immer geleitete sie hinüber. Was auch sonst sollte sie tun?

So steht dieses kleine Bauwerk in Mitten der Landschaft und verbindet die eine Seite mit der Anderen. Seit Jahrzehnten, seit Jahrhunderten streichen die Gezeiten vorbei. Entfachen das Feuer des Sturmes, des Gewitters oder auch der sanften Brise eines Sommertages. Im Stein entlässt so jedes Jahrzehnt seine eigene Rille wie man sie sonst nur in der Rinde eines Baumes lesen kann. Aber wer würde dies schon am Stein einer Brücke tun, es überhaupt wollen oder den Gedanken dafür ausspucken? Nur der Non Sens an Kreativität, der sich da Schriftstellerei schimpft. So malen die Worte meiner Morgenstunde eine neue Möglichkeit an eigener Gesetzmäßigkeit. Nichtig wichtig, aber zu lesen im Grunde interessant.

Widmen wir uns der Brücke alleine und dem Pfad, den sie freiwillig als auch unfreiwillig nur zeichnet. Eine jede Seite ist eine Wirklichkeit, ein Schlenker an Pfad, der einer Möglichkeit gleich, die Variation an Wahl, alleine dem Wanderer überlässt. Die Realitäten zur jeden Seite sind auf immer nur gleich. Alleine verändert sich der Blickwinkel der Zeit. Ist es Morgen, ein Abend oder des Mittags seine Rast. Geht man alleine, zu Zweien oder auch dann den Dreien. Der Weg, diese kleine Brücke nun, sie ist auf immer nur gleich. Darunter ergießt ein kleiner Fluss seinen ebenfalls immer gleichen Pfad und geleitet manchen Fisch die Strömung auf und dann wieder ab. So male ich mit den Worten ein Bild, dass einem Maler als simples Gemälde die Hand gereicht.

Alles nur steht, still im Vakuum meiner Erinnerung oder auch dem Kristall das sich da Vorstellung nennt. Ich gebe Dir als meinem Leser das eine Bild, das Du betreten und mit Leben erfüllen kannst. So erschafft die Brücke, die in meinem Geist nur ist, die eine eigene Wirklichkeit, die sich im Traume am Morgen ergießt. Der Sinn, der Zweck, nun das alleine, simples Erschaffen ist. Das Spiel mit den Worten, das Drehen der Worte und das zeichnen der Farben, die mein Geist mir so in die Hand gibt.

So verabschiede ich mich nun wieder und widme mich dem Tag der reinen Betriebsamkeit. Schenke Dir die Kleine an Brücke, damit Deine Möglichkeiten niemals vergisst. Vorwärts oder zurück oder auch der kleine Blick über das Geländer auf das plätschernde Wasser. Was tust, was lässt, alleine nur das entscheidest Du, aber das weißt bereits. Ist es kompliziert, schwierig, manchmal nicht zu lösen oder zu erkennen, dann nur dann, meine Wirklichkeit der Brücke sich Dir ergibt. Nimm Deine Rast an Möglichkeit zu jeder nur neuen Realität, die meistens nur im Traume beginnt. So endet ein Geschreibsel am Morgen und erschafft die eine Brücke zur eigenen Wirklichkeit. Geh, steh still und betrachte oder vergiss ganz simpel wieder. So zeichne ich als Schriftsteller die meinen an kreativen Möglichkeiten, dessen Zweck auf immer nur Spielerei ist und dennoch manchmal der freischaffenden Malerei die Hand gereicht.

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Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."