Blogparade zum Thema „Was im Leben wirklich zählt“ – Theoretische Gedanken zum materiellen Wert

Wir haben noch sehr früh am Mittwoch morgen, genau 6:33 Uhr und ich habe beim örtlichen Google mich einfach mal nach einer Blogparade umgeschaut. Und bin dabei noch über ein Thema gestolpert, das tiefgreifender nicht sein könnte. Und genau deswegen verfasse ich jetzt einen Artikel dazu. Das Thema ist, „Was im Leben wirklich wichtig ist“. Zu finden ist die Aktion hier: gruenesfamilienleben.de – Das wirklich wichtige im Leben (Link)

Ein erster Gedanke

Das Erste was mir dazu einfällt, ist natürlich Freunde und Verwandte, das eigene Kind. Das sind alles Dinge, die uns mit Erfahrungen und schönen Momenten erfüllen. Wir verbringen Zeit mit ihnen und bilden uns gleichzeitig weiter. Wir sammeln Erinnerungen, auf die wir zugreifen können, wenn es uns auch mal schlecht gehen sollte. Sie geben uns Stärke und Kraft um den Alltag zu überstehen. Und mit ihnen und durch sie, können wir lernen, den Moment auszunutzen, auszukosten, ihm zu frönen und ganz wahrzunehmen. In unserer schnell lebigen Zeit ist dies einem Kompliment gleichzusetzen. Wenn man sich mit seiner Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Person gegenüber konzentriert.

Die nicht fassbare Realität

Das bringt uns direkt zum Kernpunkt meines Artikels. Das, was im Leben wirklich zählt, ist nicht von materiellem Bestand. Denn erstens bleibt es nicht bestehen. Alles vergeht und verfällt im Laufe der Jahre. Und zweitens hat das Materielle nur den Wert, den uns die Gesellschaft anerzieht. Das neueste Handy, der beste Computer, nur eine Schminke, ein Lippenstift, ein T-Shirt oder Pullover, den die Werbung in der flimmernden Kiste anpreist. Wir sind erzogen und es ist uns anerzogen, diesen Status Symbolen nachzueifern. Wer sie besitzt, der hat etwas erreicht. Dabei bleibt ein grauer Nachgeschmack. Denn hat man einmal das Neueste, so begreift man sehr schnell, dass es genau das Gleiche wie der Vorgänger ist, nur ein bisschen besser. Aber in einer Weise, die einem gar nicht von Nutzen ist. Und so ist man einerseits enttäuscht, dass man auf den Hype hereingefallen ist und braucht zweitens immer wieder die Befriedigung des immer wieder Neuen, damit man das Hochgefühl des Erwerbs so eines z.B. Handys immer wieder hat. So hält sich die Maschinerie Konsum am Laufen und holt sich immer wider die Schafe heran, durch die es erst wirklich funktioniert.

Lässt man einfach alles weg. Die Status Symbole z.B. Was bleibt dann? Was hat man wirklich erreicht, auf das man stolz sein kann, wenn man alleine vor dem Spiegel steht? Wenn man alleine mit sich selbst ist und die Meinung der Anderen so nicht mehr zählt? Es gibt diesen Moment im Leben eines Menschen, wo er Resümee zieht und das große und ganze betrachten muss. Nur tut er dies nicht freiwillig. Im Moment des Todes zieht alles noch einmal vor einem vorbei. Und man sieht und erkennt erst dann, was wirklich von Bedeutung war in einem Leben. So lange muss man aber nicht warten. Wenn man sich einfach hinstellt und sich alles einmal ansieht. Was zählt wirklich? Was macht mich wirklich aus? Bin ich so definierbar über materiellen Wert?

Dieser ist vergänglich und kann in der nächsten Sekunde bereits verloren worden sein. Aber was man im Innern ist, das ist es was bleibt. Wo man in Interaktion mit Anderen geht, das ist es was bleibt. Es sind die Erinnerungen, die Erfahrungen, wie bereits oben erwähnt, die bleiben. Denn sie sind wie Treppenstufen der Entwicklung, die uns zu unserem besten Selbst begleiten. Und was man im Innern nur für sich selbst erreicht hat, darauf kann man erst wirklich stolz sein.

Das Problem daran ist nur, dass es keine Belohnung gibt, als inneres Fühlen. Keiner sieht dir an, was du erreicht hast, wie durch materielle Dinge, die Wohlstand widerspiegeln, damit man Bestätigung von Außen bekommt.

Genau das ist die Falle daran. Ist man Abhängig von Anderen und der Bestätigung durch fremde Menschen, wie so Viele in dieser Welt, so rutscht man von Beziehung zu Beziehung. Da auch dort nicht der Status Quo zählt, sondern wie man bewertet wird. Nicht das Miteinander hat die ausschlaggebende Bedeutung, sondern der Andere muss den Hunger der Selbstbestätigung füllen, da man selber nicht dazu imstande ist. Man hat es nie gelernt, sich selber zu befriedigen im Hochgefühl des wahren Erreichten. Der Weiterentwicklung des Selbstes. Wissen, Gefühle, Gedanken, alles unsichtbare Dinge, die aber den Pfad zum wahren Wert eines Lebens beherbergen.

Genau deswegen ist das richtige Miteinander auch das, was im Leben zählt. Denn die unsichtbaren Dinge machen sich erst dort sichtbar. Erst im Umgang mit dem Anderen, in der Kommunikation, im Verhalten zum Gegenüber spiegelt sich die eigene Entwicklung wieder. Und wie der Tropfen im See seine Wellen schlägt, so kann das richtige Wort in einer Unterhaltung das Leben eines Menschen verändern. Und dieser Mensch dann den nächsten und dieser wieder den nächsten und immer so weiter, bis eine Lawine der Veränderung entsteht. Das ist mit materiellen Dingen, die man weitergibt nicht möglich. Sicher, der Hungernde freut sich über den Laib Brot. Aber es nutzt nur momentan. Viel mehr Nutzen hat er, wenn man ihm hilft auch in Zukunft klar zu kommen. Das ist die Grenze des Materiellen. Es wirkt nur in dem Moment, in dem man es besitzt. Es wirkt nicht von alleine weiter. Nur die Aktion des Geschenkes bewirkt etwas. Die Handlung eines Menschen. Aber darüber hinaus ist es nur von Wert, dem die Gesellschaft ihm gibt.

Fazit

Es ist klar ersichtlich, worauf ich hinaus will. Und lange Zeilen ihr Sinn, verstecken nicht die Botschaft, sondern malen ein Bild der reinen Theorie, dass Du begreifst was mir im Innern eines Lebens von Bedeutung erscheint. Ich hoffe, es war nicht zu kompliziert. Und Du verstehst meine kleinen Gedanken zum Thema. Bis zum nächsten Artikel 🙂

Incoming search terms:

 

0 Antworten auf “Blogparade zum Thema „Was im Leben wirklich zählt“ – Theoretische Gedanken zum materiellen Wert”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.