Plus und Minus, positiv und negativ, gut und böse. Das Leben an sich und alles, was uns darin begegnet, besteht aus Gegensätzen. Die sich anziehen, wie man sagt, auflösen in der simplen Gleichung eines Weges oder aber das allzu fette Minus ans Ende setzen. Akzeptieren, die Rechenschieber des Schicksals? Oder aber einfach aufgeben und sich dem ergeben, was am Ende als simpler Strich bleibt, das uns dem Kreuze als Plus noch so weit entfernt zu sein scheint. Gewinnen, das wollen wir. Ein Jeder nur, der sich dem Kampfe stellt oder auch unfreiwillig in die Arena gestoßen wurde. Wie aber, können wir unterm Strich, nur ein Win-Win Ergebnis erzielen?

Das Win-Win

Im Grunde sagt das nur aus, das entgegen der allgemeinen Gleichung nur eine Gewinnsituation entstehen kann. Beziehen wir das jetzt rein auf unser Leben, so ist das nicht möglich, oder?

Wir verlieren, wir streifen und fangen immer wieder neu an.

Bei null, so kann man sagen. Wenn aber eine Gleichung mit null beginnt, so kommt im Plus oder auch Minus, immer nur das Null wieder raus. Wäre also das Nichts die Auflösung nur jeder Gleichung, so ist es niemals möglich zu gewinnen.

Keine schöne Aussicht, absolut nicht. Aber dafür sind wir nicht ein Schreiberling. Wir akzeptieren nicht, sondern drehen so lange daran herum, bis das Ergebnis nur so sein kann, wie es passt und man es annehmen kann. Wenigstens für den Moment.

Die Rechnung des Lebens

Wir fangen an, ein Jeder nur, der den ersten Atemzug und die Taufe mit der Seele erhält. Auf in ein Leben, die Wege, die unabänderlich ohne Ziel, doch nur diesem zugedacht sind. Wir beginnen mit der Null.

In der Kindheit bereits, im lernenden Wachstum, da erkennen wir das Minus. Verbote, Verzicht hier und dort. Einschränkungen und Gesetze.

Um so älter wir werden, um so mehr an Minus, das uns streift. Mehr und mehr kommt auf den Haufen, der die Rechnung unseres Lebens darstellt.

Menschen sterben, Tiere, die im liebevoll gebetteten Grab untertauchen und auch Begegnungen, die wir streifen und bald schon hinter uns lassen müssen.

Schlimmer wird es mit der Liebe. Sobald wir sie erfahren, erkennen wir, das ausgebildete Plus und noch mehr das dicke Minus, das uns manchmal für Wochen in die Dunkelheit stürzt. Was wir streifen, was uns begegnet, das müssen wir einfach verlieren. So oder so, ist alles auf die eine oder andere Weise, nur ein kurzer Weggefährte auf dem Abschnitt des Mühsals, das sich Leben nennt.

Mit der Zeit, da akzeptieren wir es. Wie könnten wir auch anders? Mit der Zeit, da wissen wir um das Ergebnis. Und immer mehr, immer vorsichtiger, da versuchen wir, der Rechnung nur fern zu bleiben. Wir wollen kein Minus, aber doch auf immer das Plus. Das eine geht nicht ohne das Andere, so sagt man. Und so weigern wir uns simpel noch zu rechnen und schieben, umgehen und verstecken uns vor dem Tisch des Rechenschiebers.

Der Weg zum Win-Win

Wie können wir also selber diese simple Rechnung umstoßen und egal was passiert, immer nur gewinnen?

Wir können den Anfang nicht verändern. Die simple Gleichung ist immer die Gleiche. Aber wollen wir ein Plus über ein Minus siegen lassen, so brauchen wir nur mehr davon.

Ja, die Gleichung ist noch nicht geschrieben, wenn sie beginnt. Sie alleine streuen die Formeln, die Zeilen an Rechnung, die Sie selber nur in eine Situation begleiten. Und ebenso, obliegt es alleine Ihnen selbst, das Ergebnis am Ende zu deuten.

Alles, wirklich alles, ist nur so schwarz, wie ich es selber sehen will. Jedes Schicksal, jeder Umstand ist nur so sehr Urteil, wie ich es ihm eingestehe. Ergebe ich mich als Opfer in ein Minus, so wird es das auf ewig bleiben. Aber ebenso besteht eine Rechnung auch aus einem Plus.

Was ich kann, ist das Plus zu sehen. Das Ergebnis nicht ändern, aber das Plus zu halten. Ich nehme also die negative Gleichung, die mir ein Minus ausgibt und behalte einfach nur das Plus.

Theoretisch und praktisch möglich.

Alles was war, beherbergt auch gute Erfahrungen. Alles, was mir geschadet hat, hat ebenso auch seinen Nutzen gehabt, sofern ich den erkennen will. Und sei es simpel nur die Aufgabe mich selber stärker zu machen. Ohne das Leid als Bsp. hätte ich nie meine Stärke erkannt. Ohne Schwäche, niemals gelernt sie zu überwinden. Ohne Hilflosigkeit niemals den Willen erhalten zu kämpfen.

Das Gute im Bösen erkennen

Es beherbergt keinen Sinn, so mag man leichtfertig annehmen, wenn man das Gute im erlittenem Bösen findet. Das Glück im Unglück. Schicksal im Unfall oder Missgeschick.

Und doch tut es das.

Was passiert ist, wie gravierend und schlecht auch immer, ist einfach passiert. Und es wird es auf ewig so sein. Wer zulange nach hinten schaut, verlernt den Blick in die Zukunft. Anders gesagt, das simple Minus lässt sich nicht ändern. Es bleibt und ist.

Aber Sie, Sie gehen weiter. Und wenn Sie nur ein Minus mit sich herumtragen, so wird es auf ewig jedes Plus, jede weitere Gleichung vergiften. Und das schon, bevor sie überhaupt begonnen hat. Will ich also immer gewinnen, immer das Beste aus etwas herausholen und nur für mich alleine triumphieren, so darf ich nur das Positive mit mir herumtragen.

Und während ich dies tue, erschaffe ich von selber mir nur Glück. Denn ich weiß, was auch passiert, für mich wird es immer das Beste sein. Was mir auch begegnet, irgendwann, da macht es Sinn. Und egal was, es bringt mich weiter. Ob gut, ob schlecht, ob gravierend, ob seicht, ob schwer, ob simpel, ob ewig oder auch nur kurz. Alles, hat die Möglichkeit, mich selber nur gewinnen zu lassen. Ob ich es tue, liegt rein an mir.

Ich gestalte meine Zukunft und dies alleine schon, bevor sie überhaupt angebrochen ist. Nicht die Handlung, nicht das Geschehen, bestimmt über das Ergebnis. Sondern rein ich selber schon vorher. Win-Win Leben? Das erschaffen nur Sie sich. Und dann können Sie ganz einfach niemals mehr verlieren. Es liegt an Ihnen, und nur daran.

Tanzen wir ein bisschen auf dem Rhythmus des Lebens und folgen rein dem Takte, dessen, was in uns pulsiert und nach dem Leben giert. Füllen Sie es mit dem Hunger, mit den Farben, dem Blut der Empfindungen, wie es rein es verdient und am Ende auch Sie.

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Categories: Das Leben

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."