Januar 2014

Die Nephilim – Die Wächter

Der Mythologie nach, die diesmal selbst Glaubensschriften entspringt, waren die Nephilim riesenhafte Mischwesen, die der Verbindung von Menschen und Göttern entsprangen. Die Nephilim waren größer und stärker als die reinen Menschen. Der Mythologie nach, soll es 200 von ihnen geben, wobei es nur 20 Anführer gibt. Interessanterweise, taucht ihre Gestalt in den Apokryphen auf. Nur sind sie dort keinesfalls als sanfte Wesen beschrieben, sondern als Gefahr für die Umwelt, da sie Tiere und auch Menschen gleichermaßen fraßen.

Liste der Dämonen Namen – Ars Goetia

Die Ars Goetia ist ein Teil des Grimoires, dem Lemegeton Clavicula Salomonis oder auch Schlüssel Salomons. In dem Werk sind die 72 Namen der Dämonen aufgeführt, die König Salomon beschworen haben soll und in bronzene Gefäße sperrte, die er mit magischen Symbolen verschloss. Je nach Ausgabe, variiert die Schreibweise der Dämonen Namen, aber im Grunde sagen sie das Gleiche aus.

Zweisamkeit

Er schlug die Augen auf. Gedanken wirbelten durcheinander, Bilder erhielten Form
und verschwanden wieder. Stimmen in seinem Verstand, die bettelten, beteten und
selten auch dankten. Das würde vorbeigehen, hatte man ihm gesagt. Es würde einige
Zeit dauern, bis er sich daran gewöhnt haben würde und es so weit unter Kontrolle
bekam, dass er es einfach unterdrücken konnte.

Wolfsweibchen

Ich bin ruhig. Meine Miene ausdruckslos, unbewegt. Der Atem gleichmäßig. Doch in mir … Das ist etwas Anderes. Ein Glück, dass man es mir nicht ansieht. Viele Jahre und unermüdliches Training, haben mir die Fähigkeiten gegeben, es zu kontrollieren.

Ein glattrasierter Schädel, die schwarze Bomberjacke und Springerstiefel. Der Türsteher versucht sich nicht zu beherrschen. Er stößt mich weg, wiederholt monoton das Gleiche. Sein Chef habe ihm verboten, mich hereinzulassen. Natürlich hat er das.

Reue – Tat

Sie sollte bereuen. Jede Sünde, jede Lust, die sie in fleischlicher Vereinigung
ausgelebt hatte. Der befleckte Körper sollte gereinigt werde. Von Drogen, den
verwerflichen Gedanken. Jeder Verunreinigung, der sie in ihrem menschlichen
Leben erlegen war. So drückte er es charmant lächelnd aus. Er hatte den schwarzen
Anzug und den weißen Kragen abgelegt. Vor Schweiß triefend, glänzte sein
Oberkörper im matten Glanz einer einzigen Glühbirne, die über ihr an einer
Eisenkette hing.

Nachtgebet (befreiende Erkenntnis)

Der Kirchturm schlägt zwölf. Das ist mein Zeichen. Ich springe auf die Mauer,
stoppe oben kurz und blicke mich um, ob ich auch nichts übersehen habe. Das Efeu
rankt um diese Jahreszeit im kräftigem Grün. Nicht, dass es mich interessieren
würde. Es verhüllt nur sehr gut meine Anwesenheit, falls doch jemand durch Zufall
hier herüber blicken würde. Natürlich tut es keiner.

Das Wort zur Feder [01/2014]

Seit eh und je betreibe ich die Frei Schreiberei, genau so, wie es immer nur der Moment ergibt. Sicher, versteht Mancher nicht alles, öfter nur gar nichts, einem Anderem aber, kann es genau das geben, was er nur sucht. Mir als Schreiberling ist das Wort das Gleiche wie der Umwelt ihre Luft. Ich brauche es zum Leben, zum freien Atmen und meine Feder, der Zeit nach die Tastatur, nur ebenso. Sicher muss man meine Person nicht klassifizieren, einordnen oder was auch immer beliebt. Mir reicht es, wenn meine Schreiberei ihren eigenen Nutzen hat. Und das ohne weitergehende Intention. Wie jeder Artikel brauchen auch meine Sprüche ihre Einleitung und auch wenn irrelevant, habe ich dies nun hier mit erledigt. Folgen Sie mir weiter, wie es Ihnen beliebt. Was hilft, das nehmen Sie. Alles Andere, überlegen oder überlesen Sie. 

Brücke zur eigenen Wirklichkeit

Auf dem verfilzenden Mauerwerk an grob geformten Steinen, bereitet das Efeu seinen Teppich aus. Das Mosaik des von Menschen Hand geformten Bauwerkes, zeichnet sein Rot, sein Braun, und das Grau der vergangenen Jahrhunderte. Spuren sind auf dem Stein nur in ahnender Sicht zu erblicken. Denn auch wenn Wanderer ihre Wege hinüber zeichneten, so hat der Stein sie zwar begrüßt, aber ihnen die Freiheit der Unsichtbarkeit geschenkt. Heißt, wer ging, der kam im Ab und An auch wieder. Auf gleichem Pfad, in Variation auf rechter oder auch linker Seite. Außer dem Wanderer aber, da konnte es keiner wissen, sehen oder auch nur erahnen. So malte die Sekunde der Wahl, der Entscheidung, das eine Fenster, das sich Realität und Wirklichkeit nannte. Die Brücke nun, sie schluckte, sie erblickte und auf immer geleitete sie hinüber. Was auch sonst sollte sie tun?